Social Media Anwendertipp: „Barcamp“… heißt nicht Zelten am Tresen!
Frank Mühlenbeck | 13. September 2010Aufwand: ca. 2-3 Wochen
Barcamps sind wenig-strukturierte Zusammentreffen von Menschen mit gemeinsamen Interessen, die ihr Wissen gegenseitig teilen und in kleinen Gruppen gemeinsame Ideen schmieden und diskutieren. Mit der Hilfe von Tafeln und Tabellen werden relativ spontan Vorträge koordiniert, die von den Teilnehmern des Barcamps organisiert und gehalten werden. Barcamps sind in der Regel kostenlos, der Eintritt wird in der Bereitstellung eines Mehrwerts abgegolten. Ein Mehrwert wird in der Weitergabe von Wissen gesehen.
Und was hat das nun mit Ihrem Produkt zu tun? Bisher wurden Barcamps hauptsächlich für die Entwicklung von Open Source Software und Social Software genutzt. In letzter Zeit wurde das Konzept der Barcamps auf weitere Themen und Branchen übertragen. So konnten die ersten Barcamps in der Bildungs- und der Tourismusbranche beobachtet werden. Innovative Strategien, Zukunftstrends und aktuelle Probleme werden diskutiert.
Ein weiterer Vorteil der Barcamps ist das Netzwerken in der Branche. Hier können Kontakte intensiviert werden, die bisher nur lose über Online-Communitys wie Facebook, LinkedIn oder XING bestanden haben.
Prüfen Sie, ob ein Barcamp für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Branche bereits veranstaltet wurde und ob die Organisation eines Barcamps Sinn macht. Die Kosten sind recht überschaubar und bestehen hauptsächlich in der Bereitstellung von Infrastruktur und in der Bewerbung des Camps. Getränke und Essen können je nach Budget auch auf die Teilnehmer umgewälzt werden. Die Professionalität der Veranstaltung steht im Gegensatz zu klassischen Kongressen und Symposien hier nicht im Vordergrund.
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